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Das Venedig Brasilien                                       

Recife gilt seit langem als Tor in den Nordosten Brasiliens. Die Stadt der 39 Brücken und 50 Kanäle liegt über drei Inseln verteilt, inmitten der Flüsse Beberibe und Capibaribe. Sie ist deswegen auch bekannt als das Venedig Brasiliens. Die Hauptstadt des Bundesstaates Pernambuco ist bedeutendster Handelshafen in der Region und hat ca. 1,3 Millionen Einwohner.

In den 90er Jahren stieg der Touristenstrom hierher ständig an und prägte dadurch die Szene am Stadtstrand Boa Viagem. Durch die neuen Hotels, meistens Hochhäuser, erinnert die Skyline ein bißchen an Miami Beach. Vor der Küste verlaufen von Muscheln und Korallen geformte Riffe (port.:recife).KarteRec.jpg (70235 Byte)

Unbedingt probieren : Caipirinha, das typische alkoholische Getränk besteht aus Zuckerrohrschnaps, Cachaca, der mit zerstoßenem Eis und kleingeschnittenen Limonen gemixt wird, auch hierzulande das neue Kultgetränk.

An jedem Wochenende (Donerstag bis Sonntag) findet am Praca de Boa Viagem vor der Kirche ein Markt statt, wo es alles von Kunsthandwerk über Schmuck, T-Shirts bis zu Schuhen gibt. Dort befinden sich in unmittelbarer Nähe auch einige Restaurants, Kneipen, Bars und eine Diskothek.

Tagsüber lohnt ein Besuch des größten Einkaufszentums im Nordosten, dem Shopping Center Recife, hier gibt es auf zwei Etagen alles was Herz begehrt. Direkt gegenüber befindet sich die Technodisco Fashion Club, hier trifft sich die brasilianische Jugend am Wochenende.

Die koloniale Altstadt und das Zentrum von Recife, etwa 8 km von der Boa Viagem entfernt, wurden in den letzten Jahren restauriert.

Besonders sehenswert und perfekt in das barocke Stadtbild eingefügt die Basilica e Convento Nossa Senhora do Cormo. Die außergewöhnliche Casa da Cultura ist eine Kunsthalle, die sich im ehemaligen Gefängnis befindet. In jeder Zelle stellt sich ein anderer Künstler seine Werke (Schnitzereien, Bildern u.a.) zum Kauf vor. Es befindet sich auf der Rua Floriano Peixoto, im Stadtteil Antonio, einem im Zentrum gelegenen Stadtteil Recifes.

Weiterhin sehr lohnenswert  Besuch im Museum Brennand, welches sich am Stadtrand von Recife befindet. Die Werkstatt von Francisco Brennand, eines der bedeutendsten plastischen Künstler Pernambucos besichtigen, in welcher er in der ehemaligen Zuckerrohrpresse São João inmitten tropischer Pflanzen und natürlicher Quellen sein Erbe an Skulpturen ausstellt.

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Auch die Einkaufstrassen im Zentrum laden zum bummeln ein, nehmen sie sich Zeit und erkunden sie die Stadt zu Fuß.

Ein Besuch des neu restaurierten ehemaligen Hafenviertels Recife Antigo ist ebenfalls empfehlenswert. Hier findet jede Woche von Donnerstag bis Sonntag abends ein lebhaftes Straßenfest statt. Ebenfalls empfehlenswert auch die Disco Calypso, hier tobt am Wochenende der Bär (die Stadtjugend).

Weiterer Pluspunkt: Nur 15 km entfernt und bequem mit dem Bus zu erreichen liegt die hübsche Kolonialstadt Olinda. Olinda, heißt übersetzt o wie schön, so schwärmten die Portugiesen von der wundervollen Lage palmenbestandener Hügel. Wunderschön die barocken Kirchen und Bauten und die kleinen Gassen, ein Erlebnis den Ort zu Fuss zu erkunden. Sie ist UNESCO-Weltkulturerbe.

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Weitere lohnende Ausflugziele sind die Insel Itamaraca mit dem stattlichen Küstenfort oder die Strände von Candeias mit der Ilha de amor. Besonders sehenswert der Strand von Gaibu und traumhafte kleine Bucht von Calhetas. Auch die Bucht von Porto de Galinhas (64 km südlich) ist wunderschön, entwickelt sich auch zu einem brasilianisches Tourismuszentrum. Hier befindet sich auch die unter der Leitung des ehemaligen deutschen Eishockeynational- spielers Helmut Köpf stehende Pousada Porto do Colibri. Alle  diese Ziele sind mit Linienbussen / Kombis oder Taxis gut zu erreichen.

Wer Brasilien richtig erleben will, sollte sich Zeit nehmen und sich auch die kleinen Dinge bewußt machen. Auch die Armut und die Lebenssituation der Armen sollte man sehen. Sichtbar in den Favelas (Armenvierteln) in den Vororten und den Straßenkindern.

Trotzdem oder gerade deshalb die ungewöhnlich freundlichen Menschen aller Hautfarben, die das ausgelassene Leben lieben. Dieses wird besonders im weltberühmten Carneval und in ihrer immer gegenwärtigen mitreißenden frevo Musik deutlich. Ein schneller aufheizender Rhythmus, gespielt mit Ziehharmonika, Triangel und Trommel. Der Carneval hat sich in Olinda / Recife eine Kraft und Spontanität bewahrt die er in Rio längst eingebüßt hat. Dieser läßt sich mit dem in Salvador vergleichen und ist ebenfalls ein Strassenkarneval. Hier ziehen, durch die jedes Jahr zu einem neuen Thema geschmückten Straßen, verkleidete Fußgruppen.

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Reisetipps und Hinweise

Anreise/Reisen im Land : am besten per Flugzeug von Frankfurt über Sao Paulo oder Rio (Lufthansa/TAM) oder von Münster, Frankfurt, Zürich od. München über Lissabon direkt nach Recife mit TAP, innerhalb des Landes und von Recife gutes Busnetz (ca. 1,60 Real pro Fahrt), Taxis

Condor Charterflüge 2x wöchentlich nach Salvador (von Frankfurt), dann weiter mit GOL/TAM

Flugtax : sowohl bei jedem Inlandsflug (ca. 5-10 USD), als auch für den Rückflug (ca. 30 USD !!) muß eine Steuer am Flughafen gezahlt werden, sie ist aber in den meisten Flugtickets bereits enthalten !

Sprache : portugiesisch, in den Hotels teilweise auch etwas englisch

Klima : Jahreszeiten umgekehrt zu Europa, im Sommer um 35 Grad im Winter um 29 Grad und eher tropisch, von Juni bis September hohe Luftfeuchtigkeit und regnerisch.

Essen und trinken : Preise sind im Augenblick ähnlich wie hier, der brasilianische Real steht im Augenblick bei 2,20 R$ für 1 USD und ungefähr 2,40 R$ für 1 € bar.

Geld : In vielen Restaurants und im Shopping Center kann man mit Kreditkarten bezahlen, dass bedeutet mit dem günstigen Devisenkurs. Auch der Einsatz von Karten an Geldautomaten ist überall möglich, hier fallen aber meistens zusätzliche Gebühren der brasilianischen Bank an. Bei Bargeld bekommt man in der Regel für USD mehr als für den eigentlichen Gegenwert des Euro.

Telefonieren : Man kann für wenig Geld, mit Telefonkarten von einigen öffentlichen Telefonzellen (meist vor Hotels) nach Deutschland telefonieren. Dafür muß man dann z.B. folgendes wählen : 00/21/49/Vorwahl ohne Null/Rufnummer (die 21 steht für Embratel). Eine Telefonkarte mit 40 Units (ca. 4 Minuten) kostet ca. 4,5 Real.

Bilder Recife - April 2010

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